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Die kleine Blattgemüse-Fibel: Blattmangold

Gelber, roter, rosaroter und grüner Mangold
Gelber, roter, rosaroter und grüner Mangold

Die zarten Blätter des Blattmangolds sind farbenfroh. Ein Regenbogen gedeiht im Küchengarten aus roten, gelben, orangen, weißen und rosaroten Blattmangold-Varianten, die inzwischen aus eigenem Saatgut entspringen. Auch eine grüne Sorte namens "Perpetual Spinach" ("ewiger Spinat") ist besonders winterhart und fast mit Spinat im Geschmack und Aussehen verwechselbar.

 

Ursprünglich stammt Mangold, der botanisch mit der Rohne verwandt ist, aus Vorderasien, wo er vor 4.000 Jahren bereits kultiviert wurde.  Eine 100g Portion Mangold gekocht deckt 38% des Tagesbedarfs an Magnesium, 14% an Kupfer, 4% Zink, 10% Calcium, 22% Eisen und sogar 214% Vitamin A. Allerdings enthält Mangold (wie Rhabarber, Spinat und sogar Kakao) auch Oxalsäure, die den Calciumstoffwechsel stören kann. Menschen, die zu Nierensteinen neigen, werden daher beraten, den Verzehr von Mangold einzuschränken.  Ausgewogenes Essen, indem auch Mineralstoffe wie Magnesium und Spurenelemente wie  Zink, Bor und Kupfer zugenommen werden, unterstützt übrigens den Calciumstoffwechsel. 

 

In der Küche ist Mangold vielseitig verwendbar. Manche Kunden essen die jungen Blätter sehr gerne als Salat, andere geniessen Mangold in Quiche oder Frittata oder als einfache Beilage. Er kombiniert sehr gut mit Kartoffeln, Knoblauch und Zwiebeln und ist so vielseitig wie Spinat!

 

 

 

 

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