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Die kleine Blattgemüse-Fibel: Rucola

Salatrucola pink, Wildrucola rot gestreift ("Red Dragon"), Salatrucola Emsee, zackiger Wildrucola der Sorte "Pronto"
Salatrucola pink, Wildrucola rot gestreift ("Red Dragon"), Salatrucola Emsee, zackiger Wildrucola der Sorte "Pronto"

Je nach Gehalt an Senföl ist Rucola (auch "Rauke" oder "Arugula") mehr oder weniger scharf und hat somit die gleichen gesundheitsfördernden Vorteile wie Blattsenf und Kresse (siehe dazu den Fibel-Beitrag zum Blattsenf). Rucola stammt aus dem Mittelmeerraum und ist besonders in den kühlen Jahreszeiten im Küchengarten glücklich.

 

Man unterscheidet zwischen Salatrucola (auch „Salatrauke“) und wildem Rucola. Die Blätter von Salatrucola sind breiter und leicht gewellt. Tanjas Lieblingssorte „Emsee“ ist mild im jungen Stadium und leicht nussig im Geschmack. Für diejenigen die es gerne schärfer mögen, empfiehlt sich der wilde Rucola mit seinen zackigen, dunkelgrünen Blättern. Wilder Rucola ist mehrjährig und überlebt sogar den Winter am Hattingerberg, während Salatrauke sich selber aussät. 

 

Neben Senföl enthält Rucola Vitamin C und A, Calcium und Magnesium sowie Manganese. In der Küche ist er meist als würziger Salat bekannt, ist auch als Pesto hervorragend und kann auch mit anderem Blattgemüse in der Pfanne gekocht werden. Die Blätter verstreut auf Pizza frisch aus dem Ofen sind auch köstlich, sowie auf Brot mit Butter oder Topfenaufstrich oder auch in Wraps. 

 

 

 

 

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