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Die kleine Blattgemüse-Fibel: Sprossenbrokkoli und Blütenknospen

Grüne Sprossenbrokkoli, violette Blütenknospen einer alten Brokkoli-Sorten, violette Sprossenbrokkoli und junges Sprossenbrokkoli-Blatt
Grüne Sprossenbrokkoli, violette Blütenknospen einer alten Brokkoli-Sorten, violette Sprossenbrokkoli und junges Sprossenbrokkoli-Blatt

Brokkolisprossen sind bei jeder Art von Kohlgemüse dabei, wenn man die Pflanze weiter entwickeln lässt. Brokkoli-Sorten wie "Purple Sprouting Broccoli" ("Sprossenbrokkoli"), die einzelne Stängel statt Köpfe bilden, stehen die ganze Saison am Feld und werden regelmäßig für Abo-Kunden geerntet. Im Herbst kommen die zunehmend kleineren, köstlichen Sprossen in die Salatmischung.

 

Aber damit ist nicht alles: Genau genommen gibt es noch viel mehr "Brokkoli"-Sprossen, denn dieses Wort kommt aus dem Italienischen und ist die Mehrzahlform von "broccolo". Damit gemeint sind alle Blütenknospen, die sich bei Kohlgemüse bildet. Genau genommen, die grünen Köpfen von dichten Blütenknospen, die wir als "Brokkoli" kennen, sind "Broccoli Calabrese", eine bestimmte Sorte, die für ihre großen Köpfen gezüchtet worden ist. Broccoli, also die Blütenknospen, gibt es bei mehreren Pflanzensorten, von Radieschen bis "cime di rapa" (auch "Stängelkohl" bzw. "Rübensprossen"), eine Gruppe von Gemüsearten aus der Familie Brassica rapa, die ihren Ursprung in Asien hat aber häufig in Italien angebaut wird. Man legt dort Wert auf Blütenknospen in der Küche!

 

Der Nährwert von Sprossenbrokkoli wie abgebildet ist gleich wie beim herkömmlichen Brokkoli. Er ist reich an den Vitaminen B, C und E, sowie an den Mineralstoffen Kalium, Kalzium, Natrium, Phosphor, Eisen und Zink und enthält zudem sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien. Mehr über Sprossenbrokkoli im Küchengarten finden Sie hier

 

 

 

 

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