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60 Gemüsesorten in 60 Tagen: Asiatische und italienische Mairüben

Die asiatischen und italienischen Mairüben in Tanjas Küchengarten sind genauso beliebt wie Radieschen. Sie sind knackig und süß mit einem Hauch Schärfe und erinnern an Kohlrabi und Rettich.  Sie mögen es kühl und sind deswegen im Frühling und Herbst im Garten zu finden, wo sie sich selbst als „Freiwillige“ im Garten aussäen dürfen. So gesehen ist die Bezeichnung "Mairübe" irreführend!

 

Die Sorten in Tanjas Küchengarten sind ein perfekter Rohkost-Snack oder eine knackige Beigabe zum Salat, sind aber auch köstlich gekocht, ob als Ofengemüse (Rezeptempfehlung auf 321Kochen.tv), einfach kurz in Butter geschwenkt oder als eleganter „Gemüsespiegel“. Tanja fermentiert sie auch, damit sie einen probiotischen Nährwert entfalten - siehe ihre Tipps dazu unter Kochen und Veredeln und ausführliche Infos zum Fermentieren unter wir-essen-gesund.de. Wie Radieschen sind die Blätter essbare Vitamin-Bomben und können wie Spinat gekocht oder roh im Salat genossen werden – und natürlich auch 1 Minute blanchiert und für den Wintervorrat eingefroren werden.

 

Nährwert: pro 100 g roh liefern Rüben 35% des täglichen Bedarfs an Vitamin C. Noch nahrhafter sind die Blätter mit 232% unseres Bedarfs an Vitamin A, 100% an Vitamin C und 19% an Kalzium.

 

Fun Fact: Wenn die selbstausgesäten „Freiwilligen“  im Spätsommer auf einmal aus der Erde sprießen, weiß Tanja, dass es die ideale Aussaatzeit für die Herbsternte ist.

 

Erhältlich: Asiatische und italienische Mairüben werden in den kühlen Jahreszeiten im Küchengarten angebaut und je nach Wetterlage von April-Juni, September – November geerntet.

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