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60 Gemüsesorten in 60 Tagen: Farbenfrohe Bete

 Rote Bete (auch "Rübe", "Rohne" und "Rande") gehört mit Mangold und Amarant zur botanischen Familie Amaranthacea. Rote Bete ist für ihren erdig-süßen Geschmack und ihre intensive, leuchtende Farbe bekannt, die die Hände in kürzester Zeit purpurrot färbt. Sie wurde früher auch tatsächlich als Färberpflanze verwendet und ist eine tolle, biologische Alternative für die Färbung von Ostereiern.

 

Wie bei den meisten Gemüsesorten gibt es auch bei der Bete eine Vielfalt an Farben von weiß bis hin zu gold-gelb. Es gibt aber auch weiß-rot gestreifte Sorten, wie z.B. die italienischen Sorte "Chioggia". Im Küchengarten sind die goldenen Sorten besonders beliebt. Zum einen macht ihre leuchtende Sonnenfarbe glücklich und zum anderen schmecken sie süßer und weniger erdig, als die roten Sorten. Sie werden jung geerntet und können vielseitig verwendet werden: roh als Salat, in Wasser gekocht oder im Backrohr gegart für Salate oder Suppen, als Beilage und vieles mehr. Süß-sauer eingelegt sind sie in den Wintermonaten herrlich erfrischend, in dünnen Scheiben geschnitten und mit wenig Öl auf einem Blech ausgebreitet werden sie in 10-12 Minuten zu Chips. Auch die Blätter sind essbar und als Ersatz für Spinat oder Mangold geeignet.

 

Nährwert: Bete ist eine gute Quelle für Vitamin C, Eisen und Magnesium. Ebenso ist sie ein ausgezeichneter Lieferant von Ballaststoffen, Folsäure, Kalium und Mangan.

 

Fun Fact: Bete stammt aus dem Mittelmeerraum. Obwohl die Blätter schon vor dem Beginn schriftlicher Aufzeichnungen gegessen wurden, wurde die Wurzel der Pflanze bis zur Römerzeit für medizinische Zwecke verwendet. Erst im 19. Jahrhundert wurde in Frankreich entdeckt, dass die gerösteten Rüben auch köstlich schmecken.

 

Erhältlich: Farbenfrohe Bete werden Mai-November im Küchengarten geerntet. Überwinterte Pflanzen sind natürlich bereits ab März zum Ernten, so bald die Erde aufgetaut ist, allerdings werden sie für Saatgutgewinn in Ruhe gelassen.

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