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60 Gemüsesorten in 60 Tagen: Lauch

Der allseits bekannte Lauch (auch Porree genannt) gehört zur Gattung Allium. Geschmacklich erinnert Lauch sehr an Zwiebeln, ist aber feiner und weniger scharf. Es gibt Sommer-, Herbst- und Wintersorten, die in ihrer Größe und Geschmacksintensität variieren. Neben den großen Sorten wird in Tanjas Küchengarten im Sommer auch eine „Baby-Lauch“ Sorte angebaut, die ähnlich groß wie Jungzwiebeln ist. Da der weiße Teil in der feinen Küche besonders begehrt ist, werden die Jungpflanzen 10 cm tief in die Erde gesetzt, damit ein möglichst großer Teil der Pflanze von Sonnenlicht geschützt ist und so natürlich gebleicht wird.

 

In der Küche ist dieses Zwiebelgemüse ein Alleskönner. Verwenden Sie ihn als Geschmacksträger für Suppen, in Aufläufen, als eigenständige Gemüsebeilage zu Fisch und Fleisch oder als Grillgemüse. Besonders gut harmoniert Lauch mit Kartoffeln. Ein besonderer Genuss an warmen Sommertagen ist Vichyssoise, die kalte Lauch-Kartoffel Suppe aus der französischen Küche. Das Rezept dazu steht Ihnen auf  www.feinschmecker.com zur Verfügung.

 

Nährstoffe: Lauch enthält sowohl große Mengen an Vitamin B6 und Vitamin K, als auch zahlreiche Mineralstoffe. Zudem fördert er das Wachstum von gesunden Darmbakterien, die für eine gute Verdauung sorgen.

 

Fun Fact: Laut www.whfoods.com war Lauch bei den alten Griechen und Römern vor allem für seine wohltuende Wirkung auf Hals und Rachen hoch geschätzt. Der römische Kaiser Nero soll angeblich jeden Tag Lauch gegessen haben, um seine Stimme zu stärken.

 

Erhältlich: Unterschiedliche Lauchsorten werden im Küchengarten fast ganzjährig geerntet, die ersten Baby-Lauch ab spätestens Juni.

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