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60 Gemüsesorten in 60 Tagen: Romanesco

Einfach faszinierend! Romanesco (Brassica oleracea) ist ein Blickfang, nicht zuletzt aufgrund der Blütenstände, die in einer algorithmischen Spirale in Form eines Fraktals wachsen, das mathematisch als auch ästhetisch bewundernswert ist. Sehen Sie selber hier

 

Wie der Name schon verrät, stammt dieser Verwandte des Blumenkohls aus der Nähe von Rom und wird dort bereits seit Jahrhunderten angebaut. Geschmacklich erinnert Romanesco an Karfiol und Brokkoli zugleich, ist aber delikater. In der Küche wird dieser Kohl als Salat oder als leckere Gemüsebeilage verwendet – am feinsten als Ganzes gedämpft und so serviert, damit die Formschönheit zum Teil des Genusses wird. Auch roh schmeckt er herrlich; die kleinen Blütenstände sind leicht vom Strunk abzubrechen und zart-süß beim Naschen. Auch der Strunk des Romanescos soll verwertet werden, denn der Geschmack ist auch darin – geschält und klein gewürfelt ist dieser Teil als Beigabe zur Suppe ideal. Wie alle Kohlgemüsesorten eignet er sich auch zum Fermentieren.

 

Nährwert: Der gelb-grüne Romanesco ist reich an Vitamin A und C, Mineralstoffen, Kalium, Phosphor, pflanzlichem Eiweiß. Er ist zudem leicht verdaulich und enthält kaum blähende Stoffe.

 

Fun Fact: Es wird oft behauptet, dass es sich bei Romanesco um eine Kreuzung aus Blumenkohl und Brokkoli handelt, was allerdings nicht stimmt. Das gesagt, die genetische Herkunft dieser alten Kulturpflanze aus Rom ist unbekannt.

 

Erhältlich: Im Küchengarten wird Romanesco als Herbstgemüse angebaut und ist in Oktober und November erhältlich.

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