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60 Gemüsesorten in 60 Tagen: Schnittlauch und Schnittknoblauch

Schnittlauch (auch Schnittling, Graslauch oder Jakobszwiebel) zählt neben der Petersilie zu den beliebtesten Küchenkräutern in Europa. Sein Geschmack ist würzig, leicht scharf und lauch- bis zwiebelartig. Auch die lila Blüten sind zum Verzehr geeignet. Der Ursprung von Schnittlauch ist bis heute unbekannt. Einige glauben, dass er aus Asien stammt, andere meinen, er hat seinen Ursprung im Alpenraum. Tatsache ist, dass Schnittlauch sehr anspruchslos ist und grundsätzlich überall wächst. Das beliebte Küchenkraut enthält viel Vitamin C und ist sehr eisenhaltig. Bereits im Altertum war er aufgrund seiner blähungslindernden Wirkung bekannt und auch heute noch wird er medizinisch geschätzt: er stärkt den Magen, regt die Verdauung an und senkt zu hohen Blutdruck. Der „zwiebelige“ Geschmack passt zu allen Salaten, zu Kräuterbutter, Kräutersuppen und -saucen, Kräuterquark, zu Rührei, Omeletts, pikanten Vorspeisen und Marinaden und kann auch perfekt zum Verfeinern von Frischkäse hergenommen werden.

 

Schnittknoblauch (auch Knoblauch-Schnittlauch oder Thai Soi bekannt) ähnelt dem Schnittlauch, allerdings sind die Blätter breiter und flacher und der Geschmack eindeutig Knoblauch. Er wächst ebenfalls mehrjährig und ist insbesondere in der asiatischen Küche bekannt und beliebt. Die weißen, sternförmigen Blüten schmecken mild-süß und machen sich besonders schön auf dem Teller. Schnittknoblauch kann wie Schnittlauch auch zu Eispeisen, pikanten Vorspeisen, Brotaufstriche hinzugegeben. Er eignet sich auch als Beigabe zu Pesto.

 

 

Schnittlauch und Schnittknoblauch werden April – November im Küchengarten geerntet.

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