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60 Gemüsesorten in 60 Tagen: Blattpetersilie

Das wahrscheinlich bekannteste und gebräuchlichste Gewürzkraut aus der Familie der Doldenblütler ist so viel mehr als nur schöne Dekoration am Tellerrand. Grundsätzlich wird die aus Südeuropa stammende Petersilie in Blatt- und Wurzelpetersilie eingeteilt. Bei der Blattpetersilie verwendet man die glatten oder krausen Blätter und die Stängel, bei der Wurzelpetersilie kann auch die Wurzel als Gewürz verwendet werden. Tanja baut mehrere Sorten von Blattpetersilie an, in großen Mengen zwei Lieblingssorten:

  • Gigante d´Italia:  große, dunkelgrüne, glatte Blätter mit intensivem Aroma
  • Grüne Perle:  kennzeichnend sind die dichtgefüllten und kräftig gestielten Blätter dieser Mooskrausen.

Blattpetersilie ist aus der Küche nicht wegzudenken. Wer auf ein kräftiges Petersilienaroma Wert legt, sollte die Petersilie nicht mitkochen, sondern diese erst kurz vor dem servieren roh beigeben. Die Stängel sind übrigens genauso aromatisch wie die Blätter und können für das Kochen eingefroren werden. Manche verwenden Blattpetersilie wie ein Salat, insbesondere in der türkischen Küche ist ein Salat aus viel Petersilie, Römersalat, Tomaten und Gurken – alles klein geschnitten und mit Olivenöl, Zitronensaft und Salz gewürzt – der „Haussalat“ non plus ultra. Wichtig dabei ist, den Salat mit den Händen zu mischen – warum auch immer, Tanja kann es bestätigen.

 

Nährwert: Petersilie liefert Vitamin A, Vitamin B1-B6, Vitamin K, Mineralstoffe, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Mangan, Kalium und Schwefel. Kaum eine andere Obst-, Gemüse- oder Kräutersorte ist so Vitamin C-reich wie die Petersilie. Ein Bund hat viermal so viel Vitamin C wie ein halbes Kilogramm Orangen! Daher sollten Sie auf ihrem Speiseplan keineswegs darauf verzichten.

 

Fun Fact: Im Mittelalter glaubten die Menschen, dass Petersilie Feinden den Tod bringen würde. Quelle: https://www.ichkoche.at/petersilie-artikel-507

 

Erhältlich: Petersilie wird im Küchengarten April – November geerntet.

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