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60 Gemüsesorten in 60 Tagen: Winterheckzwiebel

Wie Schnittlauch ist die Winterheckzwiebel mehrjährig und winterhart. Sie ist auch bekannt unter den Namen Röhrenzwiebel, ewige Zwiebel, Röhrenlauch, Schnittzwiebel, Stängelzwiebel und vielen mehr. Sie i kann das ganze Jahr geerntet werden. Da die Blätter sehr zeitig im Frühjahr austreiben, sind sie die ersten frischen Vitaminspender im Garten. Sie bildet keine großen Zwiebeln aus, hat dafür aber dicke Röhrenblätter und erinnert daher vom Aussehen sehr an die Frühlingszwiebel.

 

Ihren Ursprung hat die Winterheckzwiebel im Orient. Sie kam im 17. Jahrhundert über Russland zu uns und kann in der Küche verwendet werden wie die Speisezwiebel oder die Frühlingszwiebel. Sie ist im Geschmack ein wenig milder und wird roh oder gekocht gegessen. Die Blätter können als Ersatz für Schnittlauch verwendet werden, beispielsweise in Suppen oder Salat. Auch die Samen lassen sich in der Küche als Gewürz einsetzen.

 

Nährwert: Die Winterheckzwiebel ist ausgesprochen gesund. Sie enthält 5-mal so viel Vitamin C wie die herkömmliche Speisezwiebel und ist auch reich an schwefelhaltigen ätherischen Ölen. Angeblich soll sie antibakteriell wirken und Gerinnungen hemmen.

 

Fun Fact: Zwiebelsaft wirkt antibakteriell und wird traditionell als Mittel für Wunden und Insektenstiche eingesetzt.

 

Erhältlich: Winterheckzwiebel werden ganzjährig geerntet, primär für den eigenen Bedarf.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Dr. Matthias Kulinna (Donnerstag, 08 August 2019 19:55)

    Ich esse sehr häufig Winterheckzwiebeln aus dem eigenen Garten. Kann es nur empfehlen. Sie ist auch sehr begehrt bei den Blüten liebenden Insekten.