Gutes Werkzeug, gute Arbeit: Worauf ich beim Kochen nicht verzichten will

Gemüsehobel, Dampfkorb/Sieb, Salatschleuder und Messer
Gemüsehobel, Dampfkorb/Sieb, Salatschleuder und Messer

Vorab: Dieser Blog-Eintrag ist keinesfalls eine Werbung für bestimmte Firmen und ich bekomme keine Provision für diese Empfehlungen.  Das gesagt, es gibt Produkte von bestimmten Firmen, wozu ich stehe, weil sie sich als hochqualitativ und robust erwiesen haben.

 

Ich koche mit Leidenschaft, aber nicht unbedingt jeden Tag. Ich denke, viele greifen auf Fertigprodukte, weil gerade Gemüse und Kräuter frisch zu verarbeiten aufwändig ist.  Es kann auch kostenspielig werden, wenn man meint, man braucht für jeden Vorgang ein eigenes Werkzeug oder teure Maschine. Meine Küche ist sehr gut ausgestattet, von einem eingebauten Dampfgarer bis hin zu einer Küchenmaschine, wenn ich aber ehrlich bin, könnte ich auf vieles verzichten. Im Grunde verwende ich nur einige Werkzeuge regelmäßig - und auf diese möchte ich nicht verzichten.

 

Auch wenn die Rede normalerweise von "Küchenhelfer" ist, betrachte ich diese Dinge als Werkzeuge. Küchenarbeit ist eben Arbeit, und die Küche ist für mich vergleichbar mit einer Werkstatt. Wer Freude am Kochen haben will, braucht eine gut aber nicht unbedingt teuer ausgestattete Küche, ähnlich wie ein Handwerker eine gut ausgestattete Werkstatt braucht.

 

Was ich täglich verwende:

Zum Schneiden und Hacken verwende ich täglich ein Schälmesser und ein Kochmesser (im Bild).  Ich habe mehrere, aber ich greife immer zu meinen Lieblinge von der Firma Fiskars. Sie sitzen gut in der Hand, sind leicht abwaschbar und mit dem dazugehörigen Messerschärfer mit Rollen kann ich ohne Profi-Skills sie scharf halten.

 

Fast täglich:

Mein Gemüsehobel ist häufig im Einsatz, um Gemüse in dünnen Scheiben (z.B. für Gemüse-Carpaccio oder Gratin), Stifte (zum Einlegen oder Wok-Gemüse) oder Sticks (Backrohr-Pommes, Rohkost) zu schneiden. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Hobelset von der Firma Börner, aber es gibt auch andere Alternativen.  Selbstverständlich kann man Gemüsescheiben und -stifte mit einem Messer schneiden, aber als nicht-Profi in der Küche macht das Gemüsehobel alles leichter und schneller.

 

Auch ein Salatschleuder ist für mich unverzichtbar, ob für Waschen und Schleudern von Salat oder Kräuter. Mein Modell, "Turboline" von der Firma Emsa, ist auch faltbar und damit platzsparend, das Schleudermechanismus robust. Bevor ich eine Salatmischung im Kühlschrank aufbewahre, wasche und schleudere sie - je trockener die Blätter, desto länger bleibt er frisch!

 

Sehr oft im Einsatz:

Obwohl ich einen eingebauten Dampfgarer habe (und liebe!), verwende ich oft ein Dampfkorb aus Stahl am Herd. Es gibt mehrere Modelle, die ich über die Jahre angesammelt habe, aber der kleine multifunktionelle Sieb im Bild oben ist häufig im Einsatz, wenn es nur um Essen für 1-2 Personen geht. Er wird für Gemüse und auch Reis verwendet.

 

In Sachen Maschinen habe ich eine Küchenmaschine mit Blenderaufsatz (ein Geschenk meiner Mutter) und einen Stabmixer mit 700 W. Wenn ich zwischen den beiden wählen müsste, würde ich den Stabmixer (Bilder unten) eindeutig vorziehen, weil er Pürieren erleichtert, ob bei Suppen, Pestos, Hummus, Smoothies oder Salat-Dressings.  Auch das Zerkleinern von trockenem Brot zwecks Panieren oder getrocknete Gewürze und Kräuter geht mit dem Stabmixer wunderbar. (Das Zerkleinern von frischen Kräutern mache ich lieber mit dem Messer, damit sie nicht matschig werden.) Bei diesem Gerät lohnt es sich, Konsumententests genauer zu lesen. Gute, starke Leistung ist nicht unbedingt sehr teuer und aus eigener Erfahrung kann man bei einem Stabmixer nicht unbedingt der Marke vertrauen.

 

 

Die dazugehörigen Rezepte für die Fotos unten sind übrigens unter "Kochen und Veredeln". 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0